Wie kannst du zum Meister deines eigenen Schicksals werden?

Wie kannst du zum Meister deines eigenen Schicksals werden?
Wie kannst du zum Meister deines eigenen Schicksals werden?

Unser Leben ist unsere eigene Leistung, und nicht das Ergebnis der bösen Machenschaften der anderen Menschen.

Und es liegt auch allein an uns, das eigene Leben zum Besseren zu verändern. Wobei du zuallererst lernen solltest, die Verantwortung dafür zu übernehmen.

Viele Menschen sind der Meinung, dass sie Verantwortung für ihr Leben übernommen haben. Leider verstehen sie nicht, was es wirklich bedeutet. Für die Meisten, bedeutet es eine Arbeit zu finden und genug Geld zu verdienen, um für sich selbst zu sorgen bzw. auf niemanden angewiesen sein zu müssen. Aber das ist nicht das Wesen des Problems, es ist viel größer und ist nicht so einfach zu erkennen. Hier findest du einige Beispiele.

Viele Menschen sind der Meinung, dass sie Verantwortung für ihr Leben übernommen haben. Leider verstehen sie nicht, was es wirklich bedeutet.
Viele Menschen sind der Meinung, dass sie Verantwortung für ihr Leben übernommen haben. Leider verstehen sie nicht, was es wirklich bedeutet.

Edward ist ein außergewöhnlich reicher, hochrangiger Vorgesetzter, der in ständiger Angst lebt. Er ist ganz fest davon überzeugt, dass seine ganzen Probleme nicht existieren würden, wenn sich andere Menschen um ihn herum, anders verhalten würden. Wenn seine Frau ihn etwas mehr lieben und sein Chef weniger Druck ausüben würde, wenn sein einziger Sohn endlich aufhören würde, Drogen zu nehmen. Dann hätte er ein perfektes Leben und würde endlich frei von Angst leben können. Was denkst du, übernimmt Edward die Verantwortung für seine ganzen Probleme im Leben? Wohl kaum!

Mara müsste eigentlich ein super schönes Leben haben. Sie hat eine ausgezeichnete Arbeit, eine schicke Wohnung, sie kennt keinen Mangel an Freunden und Liebhabern. Dennoch ist sie ununterbrochen dabei, ihren Ex-Mann an allen ihren Problemen zu beschuldigen. Er hat sie unglücklich gemacht, hat sie schlecht behandelt, als sie zusammen waren, will jetzt keinen Unterhalt zahlen. Und nun hält auch ihr Sohn nicht zu ihr und beschuldigt sie der Selbstsucht. Mara sieht einfach nicht ein, dass sie an der Situation nicht unschuldig ist.

Unser Leben ist unsere eigene Leistung, und nicht das Ergebnis der bösen Machenschaften der anderen Menschen.
Unser Leben ist unsere eigene Leistung, und nicht das Ergebnis der bösen Machenschaften der anderen Menschen.

Es gibt sehr viele ledige oder geschiedene Menschen, die immer wieder über ihre Ex-Ehemänner, -Ehefrauen oder ihre Vorgesetzten herziehen, sich über die Einsamkeit beschweren, usw..

Es gibt auch viele verheiratete Leute, die genauso mit allem und allen unzufrieden sind, mit ihren Kindern, ihrer mangelnder Kommunikation mit dem Ehepartner, mit der Geldmenge usw.. Übernehmen diese Menschen die volle Verantwortung für ihre Lebenserfahrung? Auf keinen Fall! Sie alle spielen die Rolle eines Opfers.

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Bewusst oder unbewusst, aus einem oder anderem Grund, aber du allein wählst die Optionen für dein Leben

langweilige Arbeit, verhasstes Junggesellenleben, destruktive Beziehungen. Es ist allein deine Entscheidung, wie unangenehm oder schön dein Leben sein soll. Natürlich ist es nicht leicht zuzugeben, dass niemand anders als du selbst der Grund für jene Gefühle bist, die dir die Freude am Leben nehmen. Es ist schwierig, nicht verärgert zu sein, wenn du erkennst, dass dein schlimmster Feind du selbst bist. Auf der anderen Seite ist dieses Verständnis dein größter Segen. Wenn es dir bewusst wird, auf welche Weise du dir dein Leben verderben kannst, dann kannst du logischerweise auch dafür sorgen, dass dein Leben traumhaft wird.

Bewusst oder unbewusst, aus einem oder anderem Grund, aber du allein wählst die Optionen für dein Leben
Bewusst oder unbewusst, aus einem oder anderem Grund, aber du allein wählst die Optionen für dein Leben

Also, was bedeutet es, Verantwortung zu übernehmen? Du solltest in erster Linie verstehen, dass niemand Schuld an deinen Problemen ist. Hier sind zwei Regeln zum Nachdenken.

1. Verantwortung zu übernehmen bedeutet, niemand die Schuld dafür zu geben, was du besitzt, was du tust, wer du bist und was du fühlst. Solange du nicht erkennst, dass du und nur du allein dafür verantwortlich bist, was in deinem Kopf vorgeht, wirst du niemals dein Leben vollständig kontrollieren können.

Du solltest wissen, dass es viele Menschen gibt, welche eine Arbeitsstelle bekommen, welche sie lieben und welche ihnen viel Freude bereitet. Und das obwohl, die Lage auf dem Arbeitsmarkt wirklich nicht rosig ist.

Und andere Menschen versuchen positive Aspekte an ihrer Arbeit zu finden, sich dafür zu begeistern, auch wenn sie ihnen zunächst nicht perfekt erscheint. Andere versuchen einfach einen neuen Job zu finden, fragen nach einer Gehaltserhöhung, machen eine neue Ausbildung bzw. eine Weiterbildung oder suchen nach einer anderen Lösung, wenn sie mit ihrer derzeitigen Situation unzufrieden sind. Während andere nur darüber jammern und die Schuld für ihre Probleme woanders suchen.

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Verantwortung zu übernehmen bedeutet, niemand die Schuld dafür zu geben, was du besitzt, was du tust, wer du bist und was du fühlst.
Verantwortung zu übernehmen bedeutet, niemand die Schuld dafür zu geben, was du besitzt, was du tust, wer du bist und was du fühlst.

Sich immer wieder über etwas zu beschweren, unzufrieden durch das Leben zu laufen und nichts dagegen zu tun, ist völlig sinnlos.

Wenn dir diese Probleme nicht fremd sind, ist das gut. Du hast gerade den Bereich markiert, an dem du arbeiten musst. Es ist wichtig immer daran zu denken, wann immer du die anderen Menschen bzw. die äußeren Einflüsse für deine negative Erfahrungen beschuldigst, verzichtest du buchstäblich auf deine eigene Stärke und verschaffst dir dadurch nur Schmerz, Lähmung und Depression.

2. Verantwortung zu übernehmen bedeutet nicht, sich selbst die Schuld zu geben. Das klingt zunächst widersprüchlich, aber es gibt hier keinen Widerspruch. Es ist wichtig zu verstehen, dass du immer das Beste aus dem gemacht hast, was dir als Individuum zu diesem Zeitpunkt möglich war.

Nun wirst du lernen auf eine andere und neue Art zu denken, und wirst somit anfangen, viele Dinge anders wahrzunehmen und wahrscheinlich viel anders zu machen. Es besteht keine Notwendigkeit, wegen deines vergangenen, gegenwärtigen oder zukünftigen Verhaltens dir Gedanken zu machen oder dich zu ärgern.

Verantwortung zu übernehmen bedeutet nicht, sich selbst die Schuld zu geben.
Verantwortung zu übernehmen bedeutet nicht, sich selbst die Schuld zu geben.

Es ist nur ein Teil des Lernprozesses, welches Zeit in Anspruch nehmen muss.

Du musst geduldig mit dir selbst sein, und dich niemals für etwas beschuldigen oder fertig machen. Du bist an nichts schuld. Vielleicht machst du auch mal Dinge, welche dich unglücklich machen. Aber du hast gerade den Weg der größeren Selbstverwirklichung angetreten, und das ist ein langer Weg, bei dem Versuch und Irrtum nicht ausgeschlossen werden können.